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Acrylfugen richtig ziehen

Acrylfugen richtig ziehenAcrylfuge ziehen

Warum Acryl und nicht Silikon? Acryl lässt sich im Gegensatz zu Silikon wesentlich leichter verarbeiten und optisch anpassen. Ob als Dichtungsfuge, Abschlussfuge beim tapezieren oder einfach um Ecken zu glätten, im Maler Handwerk ist Acryl nicht mehr weg zu denken. Auch im Trockenbau wird Acryl als Spachtelmasse verwendet um Löcher zu füllen oder Übergänge von Trockenbauplatten abzudichten. Der große Vorteil von Acryl liegt darin, dass es im ausgetrockneten Zustand überstreichbar ist. Zwar gibt es Acryl in unterschiedlichen Farben, bis hin zu transparent, was nicht heißt, dass Sie immer einen passenden Ton zu Ihren Vorstellungen bekommen. Passt eine gewählte, oder vor einer Renovierung eingesetzte Farbe nach Ihren Renovierungsarbeiten nicht mehr in das Gesamtbild Ihres Raumes, so muss nicht erst die alte Fuge entfernt werden. Sie können die vorhandene Fuge einfach überstreichen und somit an das Endergebnis anpassen.

Wenn Sie im Vorfeld planen, Ihre Acrylfuge aus optischen Gründen zu überstreichen, dann warten Sie bis das Acryl vollständig ausgehärtet ist. Oft wird geraten die Fugen im frischen Zustand mit Farbe oder Lack zu bearbeiten. Dies ist aber die falsche Vorgehensweise. Da sich das Acryl, wie auch Farbe, beim trocknen zusammenzieht, werden Ihnen Risse auf der Oberfläche entstehen. Ein lästiges Nacharbeiten wird dann die Folge sein.

Hier ist Silikon zu empfehlen

Generell sollten Sie beachten, dass sich Acryl nur bedingt als Dehnungsfuge eignet. Da es fast komplett aushärtet, können schnell Risse im Material entstehen. Auch als Dichtungsfuge ist Acryl nur bedingt zu empfehlen, wenn es dauerhaft hoher Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Da Acryl wasserdurchlässig ist, würde eine Fuge schnell Schaden nehmen oder einfach auswaschen. In solchen Fällen sollten Sie lieber auf Silikon zurückgreifen.

Verarbeitung von AcrylAcrylfugen ziehen mit Acryl

Zunächst muss die Fläche, auf der die Fuge gezogen werden soll, gereinigt werden. Es sollten kein loser Dreck oder Rückstände von alten Fugen mehr zu sehen sein. Dann wird die Kartusche aufgeschnitten und die beiliegende Plastikspitze aufgeschraubt. Die Kartusche wird nun in die Kartuschenpistole eingelegt und die aufgeschraubte Plastikspitze mit Hilfe eines Cuttermessers aufgeschnitten. Die Form der Spitze ermöglicht es, die Größe der Öffnung an die zu ziehende Fugenbreite anzupassen. Umso genauer Sie hier die Spitze einschneiden, umso schneller und präziser lässt sich das Acryl, durch das Betätigen des Handhebels, auftragen. Nach dem gleichmäßigen Auftragen ziehen Sie das Acryl mit einem Fugenabzieher glatt. Es ist zu empfehlen, die Flächen oberhalb und unterhalb der Fuge mit etwas Kreppband abzukleben. So vermeiden Sie, dass überschüssiges Material auf den Flächen zurück bleibt und die Fuge eine gerade Kante erhält. Jetzt können Sie die Acrylfuge abschließend, mit Hilfe von Wasser, glatt ziehen. Entweder bestäuben Sie die Fuge mit Hilfe einer Sprühflasche oder Sie tauchen einen Ihrer Finger in eine Schüssel mit Wasser und ziehen Ihn leicht und ohne Druck über die Fuge.