Ottoseal S68 Reinraumsilikon (310ml Katusche)

Ottoseal S 68 Reinraumsilikon elastische Verfugungen in Reinräumen und Fertigungsräumen mit hohen Hygieneanforderungen.Ottoseal S68 Reinraumsilikon verusacht KEIN Essiggeruch!


8,99EUR
baseprice: 2,90EUR / 100 ml
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Ottoseal S68 Reinraumsilikon (310ml Katusche)

Product Info:

Ottoseal S68 Reinraum elastic silicone often has in clean rooms and production areas with high hygiene requirements. KEIN vinegar smell!

  • Clean-neutral and HVAC - Silicone
  • Interconnection Neutral silicone sealant
  • Different RAL colors + stainless steel
  • Non-corrosive
  • UV-resistant


Standards and tests:

  •  Approved for use in clean room area of Hygiene Institute Gelsenkirchen

     *

       Suitable for use in HVAC systems in accordance with
       VDI 6022, page 1 (tested according to DIN EN ISO 846 by
       Institute for Hygiene, Berlin)

Applications:

  • Elastic often has in clean rooms and production areas with high hygiene requirements, such as Electronics sector - Chip Production
  • Production facilities for pharmaceuticals and other medical articles
  • Sealing of ventilation systems


Processing:

Processing temperature: +5 º C to +35 º C.
Affixing Method: By Hand Press, pneumatic or battery ausspritzen pistol.
Cleaning: With Terpentinersatz before curing, then with silicone or mechanically removed.
Smoothing: With Glättmittel and Abziehspachtel before skin formation.

Storage:

Cool and dry for at least 12 months shelf life.

Delivery:

310 ml cartridge (20 Ktu. Per carton)

Colors:

RAL 9001, RAL 9002, RAL 9010, stainless steel

>> Technical Data > Test (for use in cleanrooms) > Test (ISO 846) > Safety Data Sheet

Ein Reinraum wird so konstruiert, dass die Anzahl luftgetragener Teilchen, die in den Raum eingebracht werden oder dort entstehen, so gering wie möglich ist. Je nach Verwendung wird nur die Partikelanzahl oder auch die Anzahl der Keime überwacht, wie dies beispielsweise bei der Herstellung pharmazeutischer Produkte nötig ist. Andere Parameter wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Druck werden in der Regel ebenfalls konstant gehalten, um jederzeit vergleichbare Bedingungen zu schaffen.

Um die geforderten Bedingungen herzustellen, werden diverse Verfahren angewendet, um zu verhindern, dass unerwünschte Partikel in die Luft gelangen können und um bereits in der Luft befindliche Partikel wieder zu entfernen.

Da in der Regel der Mensch die größte Quelle für Partikel und andere Verschmutzungen ist, helfen eine angepasste Arbeitskleidung, spezielle Arbeitsmittel und Werkzeuge, sowie die entsprechende Arbeitstechnik, die spezifizierte Reinraumklasse einzuhalten. So gibt es beispielsweise spezielles fusselfreies Reinraumpapier, Arbeitskleidung, Kopfhauben und Überzieher für die Schuhe.

Für Reinsträume, wie sie in der Mikroelektronik Verwendung finden, gibt es mehrere hierarchische Bereiche mit entsprechender Reinraumklasse. So umgibt den Reinstraum (Klasse 10 und besser), in dem mit Substraten gearbeitet wird, ein abgetrennter Bereich mit den benötigten Anlagen zur Beschichtung und Strukturierung. Benötigte Pumpen für die Vakuumtechnik befinden sich meist in einem darunterliegenden Stockwerk.

Der Reinstraumzugang erfolgt meist über eine Folge verschiedener Reinraumbereiche mit fallender Reinraumklasse. Zwischen diesen Bereichen erfolgt in der Regel ein Kleidungswechsel. Um Verschmutzungen von Gegenständen, die mit dem Fußboden in Berührung kommen (z. B. Schuhsohlen), zu minimieren, befinden sich an den jeweiligen Zugängen spezielle klebrige Fußmatten. Der Zugang zum Reinstraum selbst erfolgt zusätzlich über Personal- und Materialschleusen, in denen wiederum starke Luftströmungen und Filtersyteme vorhandene Partikel aufwirbeln und absaugen, so dass keine zusätzliche Verunreinigung von außerhalb eingetragen wird.

In einigen Reinräumen wie Operationssälen müssen sich die Mitarbeiter und Besucher vorher einer Reinigung unterziehen oder zumindest Schutzkleidung anlegen.

Materialien, die in Reinräumen eingesetzt werden, müssen über abriebfeste Oberflächen verfügen. Aufgestellte Anlagen und Geräte dürfen die laminare Luftströmung nur minimal stören. Teile und Maschinen, die in den Reinraum gebracht werden sollen, müssen vorher gereinigt werden. Ein Reinraum wird im Regelfall mit Überdruck (Überdruckbelüftung) beaufschlagt. In Sonderfällen werden Reinräume auch mit Unterdruck betrieben, was verhindert, dass z. B. gefährliche Substanzen oder Krankheitserreger nach außen dringen können.

Auch sogenannte Laminar-Flow-Einheiten können bedingt staub- und partikelarme Arbeitsplätze schaffen, in denen ein gereinigter, vertikaler oder horizontaler Luftstrom sowie Vorhänge dafür sorgen, dass die Partikelkonzentrationen in der Luft und damit die Partikelablagerungen auf dem Produkt reduziert werden.

Die verwendeten Verfahren und Anlagenarten der Klimatechnik sollen sicherstellen, dass Verunreinigungen sofort aus der Luft entfernt werden. Dazu wird eine turbulenzarme Verdrängungsströmung (Laminarströmung, engl. laminar flow) genutzt. Zusammen mit einer in der Regel mehrstufigen Filterung und großem Luftdurchsatz soll die Reinheit der Luft sichergestellt werden.

Um einen Reinraum betreiben zu können, müssen nach dem Bau und während des Betriebs Partikelmessungen durchgeführt werden. Aufgrund dieser Messungen kann eine Klassifizierung der Reinheit des Raumes nach einer Norm vollzogen werden. Beispielsweise dürfen bei Klasse ISO 5 (US alt: Klasse 100) max. 100 Partikel von max. 0,5 µm Durchmesser pro Kubikfuß (3,5 Partikel pro Liter) enthalten sein.

Branchenabhängige Reinraumdefinitionen
BrancheHauptkontaminationHauptnorm
Halbleitertechnik Partikel US Federal Standard 209E, abgelöst durch ISO 14644-1 und ISO 14644-2
Raumfahrttechnik Partikel ECSS-Q-ST-70-01
Lebensmitteltechnik Mikroorganismen VDI 2083
Pharmazie Keimzahl (KB) EU-GMP Leitfaden, Annex 1 Herstellung steriler Arzneimittel

 

Reinraumklassen nach ISO 14644-1
 Partikel je m3;
Klasse0,1 µm0,2 µm0,3 µm0,5 µm1,0 µm5,0 µm
ISO 1 10 2        
ISO 2 100 24 10 4    
ISO 3 1.000 237 102 35 8  
ISO 4 10.000 2.370 1.020 352 83  
ISO 5 100.000 23.700 10.200 3.520 832 29
ISO 6 1.000.000 237.000 102.000 35.200 8.320 293
ISO 7       352.000 83.200 2.930
ISO 8       3.520.000 832.000 29.300
ISO 9       35.200.000 8.320.000 293.000
Reinraumklassen nach US FED STD 209E
 Partikel je ft3;
Klasse0,1 µm0,2 µm0,3 µm0,5 µm5,0 µm
1 35 7 3 1  
10 350 75 30 10  
100   750 300 100  
1.000       1.000 7
10.000       10.000 70
100.000       100.000 700
Hinweis:
US FED STD 209E ist seit dem 29. November 2001 nicht mehr gültig.

 

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