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Beton Fugen abdichten

Beton Fugen abdichtenBeton Fugen abdichten

Fugen sind für jeden Heimwerker oder Hausbesitzer ein bekanntes Thema. Sie treten in vielen Bereichen des Hauses auf. Die häufigsten Stellen sind dort, wo zwei unterschiedliche Bauteile miteinander verbunden werden oder zwei unterschiedliche Materialien aufeinander treffen. Dabei erfüllen die Fugen unterschiedliche Aufgaben.

Unterschiedliche Arten von Fugen

Die Anschlussfuge:

Die Anschlussfuge ist die bekannteste Fuge im gesamten Haus. Sie verbindet unterschiedliche Bauelemente und Materialeien miteinander. Dabei werden auch unterschiedliche Anforderungen an die Fuge gestellt. Eine Anschlussfuge muss eine gute Abdichtungsfunktion aufweisen. Zudem sollte die Anschlussfuge teilweise elastisch und auch temperaturbeständig sein.

Ein gutes Beispiel ist der Übergang eines Fliesenbodens zur Hauswand. Hier muss die Anschlussfuge die aufgeführten Eigenschaften aufweisen, wobei die Abdichtungsfunktion im Vordergrund steht. Überträgt man das Beispiel auf einen Balkon, muss die Anschlussfuge ihre Elastizität über einen größeren Temperaturbereich unter Beweis stellen. Die Anforderungen ändern sich nur minimal, können aber große Auswirkungen haben. Kann die Fuge über den Temperaturbereich nicht die entsprechende Elastizität aufbringen, wird diese reißen und Feuchtigkeit kann dadurch eindringen.

Die Bewegungsfuge:

Die so genannten Fugen zur Aufnahme von Bewegungen, also Bewegungsfugen genannt, haben grundsätzlich die Aufgabe, miteinander verbundene Bauteile vor Überspannung und somit vor Schäden zu schützen. Die Bezeichnung der Fuge hängt von ihrem Einsatzgebiet und ihrer Beschaffenheit ab. So kommen unterschiedliche Namen zustande.

In der folgenden Auflistung finden Sie die am häufigsten verwendeten Bezeichnungen für Fugen, die zur Aufnahme von Bewegungen verbaut werden:

  • Dehnungsfugen
  • Schwindfugen
  • Setzungsfugen
  • Scheinfugen und Pressfugen
  • Arbeitsfugen

Diese Namen stehen in der Regel für eine Bewegungsfuge.

Die Dichtstoffe die für Beton Fugen in Frage kommen:

ᐅ MS Polymer Dichtstoff

ᐅ PU Dichtstoff

ᐅ Bausilikon

Fugen im Betonbau

In der Bauindustrie und dem Betonbau sind Fugen unerlässlich. Selbst beim Bau mit Beton-Fertigteilen sind Fugen nötig, um die einzelnen Bauteile miteinander zu verbinden. Hier spricht man meistens von einer Arbeitsfuge. Auch wenn der Name der Fuge keine besondere Eigenschaft vermuten lässt, so muss die Fuge diese aber entsprechend aufweisen. Diese ergeben sich wiederum aus den Eigenschaften des Betons, aus dem die Bauteile gefertigt sind.

Im Kellerbau, wo häufig mit Beton-Fertigteilen gearbeitet wird, muss die Fuge ausreichend vor Feuchtigkeit abdichten. Von außen ankommende Feuchtigkeit, beispielsweise durch starken Niederschlag, darf nicht eindringen und so mögliche Schäden verursachen. Die Fuge muss außerdem den niedrigen Temperaturen im Winter standhalten können und eine gewisse Elastizität aufweisen. Übergänge zwischen den einzelnen Betonteilen und der Decke müssen sich etwas bewegen können. Ansonsten können Risse in der Fuge entstehen, was dazu führt, dass kein ausreichender Schutz gegen Feuchtigkeit gegeben ist. Aus den Eigenschaften lässt sich erkennen, dass die einfache Arbeitsfuge in diesem Bereich eigentlich als eine Mischung aus Dichtfuge und Dehnungsfuge dient.

Die klassische Dehnungsfuge finden Sie im Betonbau ebenso oft wieder. Sie kommt bei Bauteilen mit großen Flächen zum Einsatz. Beispielsweise bei Betonböden oder bei Brückenteilen. Die Dehnungsfuge kann auch eine abdichtende Funktion übernehmen, doch sie dient in erster Linie dazu, die Bauteile selbst vor Spannungsrissen zu schützen. Dabei fängt sie die Bewegung der Teile, die sich bei Temperaturunterschieden ausdehnen oder zusammenziehen ab und erhöht damit die Einsatzdauer.

Gelingt es der Dehnungsfuge nicht, die Bewegungen aufzufangen, entstehen Spannungsrisse an den Bauteilen. Das kann unterschiedliche Gründe haben. Die Fuge wurde eventuell falsch berechnet oder die Anforderungen wurden einfach unterschätzt. Die entstanden Schäden an den betroffenen Bauteilen können einen Austausch der Teile nach sich ziehen oder mit einer weiteren Fuge abgedichtet werden. Ein solches Verfahren wird Rissverpressung genannt. Ob eine Rissverpressung in Frage kommt, hängt immer von dem Grad der Beschädigung und der Statik des Bauteils ab. Rissverpressungen können entweder dicht oder kraftschlüssig ausgeführt werden.

Fazit

Auch wenn alle wichtigen Vorschriften zur Instandsetzung und Abdichtung von Fugen in der ATV DIN 18349 und in der DIN 18540 zu finden sind, sollten Sie von Selbstversuchen mit Betonspachtel oder ähnlichen Maßnahmen Abstand nehmen, die sind nicht flexibel und werden auf dauer nicht halten.

Für die Abdichtung von Fugen im Betonbau sind die richtigen Materialien und das passende, Werkzeug gefragt. Für eine dauerhaft wirksame Abdichtung sollten Sie hochwertige Dichtstoffe verwenden.