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Kartuschenpistole

Kartuschenpistole – Das sollten Sie wissen!Kartuschenpistole mir Sanitärsilikon

Eine Kartuschenpistole, auch Kartuschenpresse oder umgangssprachlich auch Silikonspritze genannt, ist ein unerlässliches Werkzeug, wenn Sie mit Dicht- und Klebestoffen arbeiten, die in Kartuschen abgefüllt sind. In der Regel handelt es sich bei den Dichtstoffen, wie die umgangssprachliche Bezeichnung vermuten lässt, um Silikon als verarbeitendes Medium. Doch Silikon stellt nicht den einzigen Dichtstoff dar, der in Kartuschen abgefüllt ist.

Auch Verbundmörtel können Sie beispielsweise mit Hilfe einer Kartuschenpistole in Bohrlöcher injizieren. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass dieser in der Regel aus zwei Komponenten besteht. Daher sind teilweise auch besondere Kartuschenpistolen vonnöten.

Egal, um welches Material es sich letztendlich handelt, die Kartuschenpistole hilft Ihnen dabei, sämtliche Dicht- und Klebestoffe (in Kartuschen) in gleichmäßiger und auch in einer optisch ansprechenden Art und Weise zu verarbeiten.

Gut zu wissen: Wird das Werkzeug als Spritze bezeichnet, so bezieht man sich auf den so genannten Druckstempel, der innerhalb der Kartusche aufliegt und das Material herausdrückt. Wird hingegen die Bezeichnung Pistole verwendet, bezieht man sich damit auf den pistolenartigen Abzug, der den Druckstempel kontinuierlich nach vorne bewegt.

Unterschiede und Kategorien bei Kartuschenpistolen

Kartuschenpistolen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Dabei unterscheidet man grundsätzlich in drei Kategorien. Diese reichen von der einfachsten Art der Anwendung bis hin zur Profi-Ausstattung.

lll➤ Übersicht aller Kartuschenpistolen

Skelett Kartuschenpistole

Skelettpistole

Die einfachste Art einer Kartuschenpistole ist die so genannte Skelettpistole. Es handelt sich dabei einfach um einen dünnen Rahmen aus Metall oder Kunststoff mit dem dazugehörigen Druckstempel. Diese Varianten sind sehr günstig in der Anschaffung und eignen sich in der Regel für einmalige Anwendungen und wenn Sie nicht viel Wert auf Komfort legen müssen.

 

 

 

Kartuschenpistolen mit HalbschaleHalbschalen Kartuschenpistole

Ist etwas mehr Komfort gewünscht, stehen Ihnen auch Kartuschenpistolen zur Auswahl, die als Halbschale ausgeführt sind. Der Vorteil ist, dass die Kartuschen hier bereits sehr viel stabiler einliegen, was sich dann auch bei der Anwendung bemerkbar macht. Um Fugen zu schließen und ein optisch ansprechendes Ergebnis zu erzielen, sollten Sie mindestens zu einem solchen Modell greifen. Die Anschaffungskosten unterscheiden sich zudem nicht großartig im Vergleich zu einer Skelettpistole.

 

Kartuschenpistole mit RohrKartuschenpistole mit Rohr

Die sicherste und stabilste Variante der Kartuschepistole ist diejenige, die ein Rohr als Halterung für die Kartuschen besitzt. Am oberen Ende ist ein Schraubverschluss zu finden, worüber Sie die Kartusche ganz bequem einlegen können. Durch das Rohr wird die Kartusche einerseits voll umfänglich geschützt und anderseits liefern Ihnen diese Modelle maximale Stabilität. Das macht ein sehr angenehmes Arbeiten möglich. Um optisch ansprechende Fugen zu ziehen, also perfekt geeignet. Preislich gesehen, sind diese Varianten etwas teurer als die beiden ersten Varianten, jedoch erzielen Sie hiermit erfahrungsgemäß auch die besten und saubersten Ergebnisse.

Manuell, per Druckluft oder elektrisch

Weiterhin zu unterscheiden sind Kartuschenpistolen in Bezug auf die ausübende Kraft. Die handelsüblichen Modelle sind handbetriebene manuelle Varianten. Der Druck wird dementsprechend mit der Hand über den Griff erzeugt. Die Kraftübersetzungsverhältnisse liegen hierbei zwischen 7:1 und 25:1. Je höher das Verhältnis ist, desto weniger Kraft müssen Sie dann auch aufwänden beim auspressen. Benötigen Sie regelmäßig eine Kartuschenpistole und das auch immer wieder über einen längeren Arbeitszeitraum, sollten Sie den Kauf einer Kartuschenpistole mit einem hohen Kraftübersetzungsverhältnis in Erwägung ziehen. Langfristig gesehen schonen Sie dadurch Ihre Hand.

Wenn Sie gänzlich auf die eigenen Kraftanstrengungen verzichten möchten, dann können Sie auch auf Druckluftpistolen oder Akkupistolen zurückgreifen. Die Kartusche wird hier entweder mit Druckluft ausgepresst oder elektrisch, wobei sich die Akkuspannungen im Rahmen von 2,4V bis 18V bewegen. Diese Varianten sind aber in der Regel nur für den professionellen Gebrauch zu empfehlen, da auch die verwendeten Kartuschen spezielle Anforderungen erfüllen müssen. Auf Grund des hohen Drucks kann es nämlich zu platzenden Kartuschen kommen.

Funktionsprinzip ist immer das gleiche

Eine Kartuschenpistole, ob sie nun manuell, mit Druckluft oder elektrisch funktioniert, das Funktionsprinzip bleibt immer gleich. Die Kartusche müssen Sie zunächst einspannen, die Spitze der Kartusche wird anschließend geöffnet und durch das Betätigen des "Pistolenhebels" drückt der Druckstempel gegen den Kartuschenboden, so dass das Material austritt. Ein Rückhaltebügel verhindert dabei, dass die Stange mit dem Druckstempel nicht zurückrutscht und dieser ist ebenfalls wichtig, um die Kartusche wieder zu lösen oder um ein weiters austreten des Materials zu verhindern, z.B. wenn Sie eine Pause einlegen möchten.