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Dichtschlämme

Dichtschlämme – Das sollten Sie wissen!Dichtschlämme mit Spachtel auftragen

Feuchtigkeit und Nässe bilden für Gebäude immer ein Risiko und können zum Problem werden, zumindest dann, wenn nicht entsprechend abgedichtet wurde. Vor allem über die erdberührenden Mauerbereiche (Perimeter), wie die Außenwände des Kellers, kann Erdfeuchte, Sickerwasser, Stau-, Grund- und im schlimmsten Fall auch Hochwasser in den Keller eindringen. Dichtschlämme sind hier jedoch die Lösung mit denen Sie Ihren Keller, Wände und Böden zuverlässig vor zu aufdringlichem Wasser schützen können.

Was Dichtschlämme sind, welche Aufgabe sie genau erfüllen, woraus sie bestehen und vor allem wie sie eingesetzt werden, soll nachfolgender Artikel klären.

Dichtschlämme - Was ist das?

Dichtschlämme werden auch Abdichtschlämme, Dichtungsschlämme oder Abdichtungsschlämme genannt und wie Sie bereits vermuten, machen sie etwas dicht oder dichten etwas ab.

Die vergleichsweise flüssige Mischung besteht aus verschiedenen Zementen, sowie Mineralien und Zusätzen von Kunststoff. Der Zement sorgt dafür, dass die Schicht nach dem Auftrag diffusionsoffen bleibt und der Kunstoff sorgt für Flexibilität. Hier liegt auch das Geheimnis von Dichtschlämmen. Die Zusammensetzung macht Dichtschlämme hydraulisch abbindend. Sie werden zwar selbst mit Wasser angerührt, sind danach jedoch wasserabweisend und ebenfalls für Wasserdampf undurchlässig. Weiterhin sind Dichtschlämme witterungsbeständig. Die Verarbeitung kann nach dem anrühren mit Pinsel, Spachtel oder mit einer speziellen Spritze erfolgen und läuft in der Regel sehr komfortabel ab, da die Masse auch sehr gut haftet.

Anwendungsbereiche von Dichtschlämmen

Nicht nur bei Neubau-Projekten kommen Dichtschlämme zum Einsatz, sondern auch bei Sanierungsfällen, so dass im Anschluss richtig abgedichtet wird. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig und von Projekt zu Projekt unterschiedlich.

Möglichkeiten sind beispielsweise folgende:

  • Die so genannte Perimeterabdichtung, wie bereits zu Beginn angesprochen.
  • Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchte.
  • Während der Bauphase zum abdichten gegen innen wirkende Feuchtigkeit oder Nässe.
  • Spritzwasserschutz im Sockelbereich.
  • Spritzwasserzone im Bad rund um Badewanne oder Dusche abdichten.
  • Vor dem Fliesen legen auf Balkon oder Terrasse zum abdichten.

Sie merken, Dichtschlämme sind vielseitig einsetzbar und dabei ist immer das Ziel, den Feind Feuchtigkeit zu besiegen. Beim Einsatz ist allerdings zu beachten, dass Dichtschlämme sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden können und manche Produkte nur für spezielle Anwendungsfälle produziert sind.

lll➤ Zu den Dichtschlämme

Auch zu beachten ist, dass nicht immer jeder Untergrund für die Anwendung geeignet ist. Sie können sich jedoch merken, dass Dichtschlämme auf folgenden Untergründen sehr gut aufgetragen werden können:

  • Beton
  • Gipsputz
  • Fliesenbelag
  • Kalk-Zementputz
  • Mauergestein
  • Naturstein
  • Porenbeton
  • Zementputz
  • Zementestrich

So tragen Sie Dichtschlämme richtig auf

Grundsätzlich tragen Sie die Masse schichtweise auf und dabei sollten Sie insgesamt zwei Lagen anpeilen. Jede einzelne Schicht besitzt eine Auftragsdicke, die sich im Millimeter-Bereich aufhält. 5 Millimeter sollten Sie dabei aber nicht überschreiten, denn hier gilt nämlich nicht, dass viel auch viel hilft. Sie beginnen auch erst mit der zweiten Schicht, wenn die erste Schicht getrocknet ist.

Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis:

  1. Untergrund vorbereiten: Die Vorbereitung ist wie immer alles! Alte Farbanstriche und Putzschichten müssen Sie entfernen. Werden bei den Vorbereitungen Schäden im Mauerwerk ersichtlich, müssen Sie diese zunächst ausbessern. Greifen Sie hier zu Reparaturmörtel, falls nötig. Anschließend sorgen Sie für eine saubere Arbeitsfläche. Drahtbürste, Besen oder professionelleres Gerät, wie ein Sandstrahlgerät bieten sich hier an.
  2. Anrühren: Dichtschlämme erhalten Sie bereits fertig angemischt in Pulverform. Achten Sie beim anrühren mit Wasser dann auf das korrekte Mischungsverhältnis der Hersteller. Rühren Sie in jedem Fall so lange, bis Sie eine geschmeidige Masse haben.
  3. Auftragen: Kommen wir zum Auftragen der Dichtschlämme. Haben Sie einen sehr trockenen und stark saugenden Untergrund vor sich, feuchten Sie diesen zunächst an. Beginnen Sie dann erst mit der ersten Schicht. Wie bereits erwähnt, sollten Sie dabei maximal 5 Millimeter als Auftragsdicke im Kopf haben. Ist die erste Schicht aufgetragen, muss diese zunächst aushärten. Um optimal auszuhärten sollten Dichtschlämme für ca. 1 1/2 Tage feucht gehalten werden und für 3 Tage vor Sonnenlicht, Regen und Frost geschützt werden. Erst dann wird die zweite Schicht aufgetragen und zwar analog wie zuvor beschrieben.

Die beiden Varianten zum Dichtungsschlämme auftragen:

Dichtungsschlämme auftragen mit Spachtel Dichtschlämme mit Zahnspachtel auftragen

Dichtschlämme auftragen mit Roller Dichtschlämme mit Farbroller auftragen. (Ist meist zur Grundierung bei saugenden Untergründen)

 

Video zum Dichtschlämme auftragen:

Sollten sie Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.